Absperrband Eichenprozessionsspinner

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Absperrband Eichenprozessionsspinner

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Leider ausverkauft. Neuauflage im April 2020

“Allergiegefahr durch Eichenprozessionsspinner! Raupen und Nester nicht berühren!”

  • PE-Absperrband
  • extra stabile 80µ-PE-Folie, diese Qualität dehnt sich minimal d.h. der Warnhinweis ist langfristig sichtbar
  • gelbes Band mit rot + schwarzem Druck mit UV-Schutz
  • Bandbreite: 75mm
  • Länge: 100m altern. 250m

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Beschreibung

Der Eichenprozessionsspinner ist in Ihrem Gebiet ein Problem und es ist nicht möglich bzw. nötig, den Befall zu beseitigen?
In diesem Fall genügt es unter Umständen, den befallenen Bereich mit einem Warnband deutlich sichtbar für Passanten abzusperren.

Warnband Eichenprozessionsspinner (Oak processionary/ Processionnaire du chêne/ Eikenprocessierups)

Da es den Ämtern leider unmöglich ist, jede einzelne Eiche auf einen Befall durch den Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) zu kontrollieren und zu behandeln, werden als entsprechende Vorsichtsmaßnahme Risikobereiche u.a. mit speziellem Warnband markiert.

Meiden Sie daher nach Möglichkeit den Bereich um diese abgegrenzten Bäume. Berühren Sie weder lebende noch tote Raupen, weder neue noch alte Gespinstnester. Achten Sie hierbei besonders auf Kinder und Haustiere. Suchen Sie einen Arzt auf, wenn sich nachfolgend genannte Symptome zeigen. Vorbeugend sollten Sie die Kleidung wechseln und waschen, selber duschen.

Die Haare der Raupen dieses Schmetterlings können beim Menschen heftige allergische Reaktionen (Raupendermatitis)  hervorrufen. Das in den Brennhaaren der Raupen enthaltene Thaumetopoein löst dabei allergische Hautreaktionen aus. Symptome zeigen sich als Juckreiz, Reizungen der Augen und Atemwege bis hin zum allergischen Schock. Auch grippeähnliche Anzeichen sind möglich. Raupenhaare können an Haustieren oder Kleidungsstücken haften bleiben und in geschlossene Räume und Fahrzeuge verschleppt werden.

Wichtig: Auch bei der Entfernung des Warnbandes müssen Sie Sicherheitsmaßnahmen treffen, da die Gefahr besteht, dass sich Raupen des Eichen-Prozessionsspinners über das Flatterband bewegt haben und Brennhaare darauf zurückblieben.

Sollte es zu einem Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner gekommen sein, werden folgende Schutzmaßnahmen empfohlen:

  • sofortiger Wechsel der Kleidung und ggf. versuchen, vorhandene Brennhaare mit einem Klebeband von der Haut abzunehmen
  • ein Duschbad mit Haarshampoo
  • bei Augenbeteiligung das Ausspülen mit Wasser
  • sollten die Symptome nicht abklingen, auf jeden Fall einen Arzt konsultieren!

Wen es jetzt noch nicht juckt… 😕

Mehr Info auf: https://de.wikipedia.org/wiki/Eichen-Prozessionsspinner

Merkblatt der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft zum Download:
http://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/service/dateien/mb15_eichenprozessionsspinner.pdf

Woher hat der Eichenprozessionsspinner eigentlich seinen Namen?

Seinen Namen verdankt der Eichenprozessionsspinner seiner Angewohnheit, als Raupe in Gruppen zusammenzuleben. Bei der Nahrungssuche wandert er in langen Reihen hintereinander als Prozession den Stamm hinauf, um die frischen Knospen und Blätter von Eichenbäumen zu fressen.

Woran läßt sich die Raupe des Eichenprozessionsspinners von anderen Raupen unterscheiden?

Auch andere Raupen fressen an Bäumen, d.h. Eichen mit deutlichen Fraßspuren sind nicht immer ein Zeichen für einen Befall mit Eichenprozessionsspinern. Dazu gehören u. a. Schwammspinner, Eulenraupen, Spannerraupen (Eichenspanner, Kleiner und Großer Frostspanner,) und Wicklerraupen (Laubholzwickler, Eichenwickler). Kurz, die Eiche ist beliebt unter den Schädlingen. Die Raupe mit dem langen Namen ist nur der neuste Feind des Baumes.

Für die befallenen Eichen kann ein mehrmaliger Kahlfraß lebensbedrohend sein. Gesundheitlich gefährlich für den Menschen sind die anderen genannten Raupenarten jedoch nicht.

Woran erkennt man die Raupe des Eichenprozessionsspinners?

  • auffälligen Behaarung (orangebraun mit dunklen Haaren, später gräulich-schwarz mit hellgrauen Haaren),
  • dass sie in Gruppen den Stamm entlangwandern und
  • gespinstartige Nester ausbilden.

Wie verhalte ich mich, wenn Eichen auf meinem eigenen Grundstücks befallen sind?

Auf keinen Fall dürfen Sie die Nester eigenhändig entfernen! Damit gefährden Sie nicht nur sich, sondern auch andere Menschen. Private Grundstückseigentümer sollten sich zur fachgerechten Beseitigung von Nestern an Fachbetriebe wenden. Eine Liste mit diesen Fachbetrieben sowie eine Übersicht mit Empfehlungen zur Beseitigung der Nester stellt das Pflanzenschutzamt der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zur Verfügung.

Was unternimmt das Land Berlin gegen den Eichenprozessionsspinner?

Durch die starke Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners in Berlin in den letzten Jahren, kam es zu einer zunehmenden gesundheitlichen Beeinträchtigung der Bevölkerung.

Deshalb initiierte die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales 2012 eine verwaltungsübergreifende Arbeitsgruppe, um mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, dem Berliner Pflanzenschutzamt, den Berliner Forsten sowie den Bezirken ein präventives Vorgehen zu vereinbaren.

2013 wurde erstmalig die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners mit einem Biozid durchgeführt. Die Bezirksämter von Berlin haben im Zeitraum von Mitte April bis Mitte Mai überall dort, wo befallene Eichen vorhanden sind und sich Menschen häufig und über längere Zeit aufhalten – wie zum Beispiel in der Nähe von Kitas, auf Schulhöfen oder an Bushaltestellen – ein Biozid mit dem Wirkstoff “Margosa-Extrakt” ausbringen lassen.

Es handelte sich dabei um ein Fraßgift mit hohem Wirkungsgrad (circa 75 Prozent), das gut anwendbar, verfügbar und weitgehend umweltverträglich ist. Bei seiner Anwendung werden nur solche Insekten beeinträchtigt, die diesen Wirkstoff durch ihre Fraß- oder Saugtätigkeit aufnehmen. Bienen sind deshalb durch diesen Wirkstoff nicht gefährdet.

Der begrenzte Zeitraum der Anwendung ergibt sich aus dem Lebenszyklus der Raupen des Eichenprozessionsspinners, die bereits ab Ende Mai, dem dritten Larvenstadium, ihre Brennhaare ausbilden.

Quelle: Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung – Abteilung Gesundheit

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